Bund und Länder unterstützen die Weiterentwicklung des DFKI mit jährlich 22 Mio. Euro

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) sowie die Bundesländer Berlin, Bremen, Hessen, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz, Saarland und Schleswig-Holstein unterstreichen die Rolle des DFKI als Mittler zwischen Grundlagenforschung und industrieller Anwendung im Bereich der Künstlichen Intelligenz (KI). In einer gemeinsamen Absichtserklärung gaben Bund und Länder gestern bekannt, das DFKI mit 22 Millionen Euro pro Jahr unterstützen zu wollen, von denen die Hälfte vom Bund kommt.

Das DFKI verfügt über mehr als 30 Jahre Erfahrung beim Transfer von Forschungsergebnissen in die industrielle Praxis. In 24 Forschungsbereichen, neun Kompetenzzentren und acht Living Labs werden ausgehend von anwendungsorientierter Grundlagenforschung Prototypen, Produktfunktionen und eingebettete Lösungen entwickelt.

Für die Bundesregierung spielt das DFKI eine entscheidende Rolle bei der Umsetzung der nationalen KI-Strategie und gehört zu den Forschungseinrichtungen, die weiter gestärkt werden sollen. Das DFKI engagiert sich in zahlreichen Gremien und in internationalen Kooperationen für den Wissenschafts- und Technologiestandort Deutschland. Junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler fördert es bei der akademischen Qualifizierung, bei der Weiterentwicklung als Führungskraft in der Industrie, aber auch als Unternehmensgründer. 

Bundesforschungsministerin Anja Karliczek erklärt: „Jede Investition in die Forschung zur Künstlichen Intelligenz ist eine Investition in unsere Zukunft. Künstliche Intelligenz ist eine der entscheidenden Schlüsseltechnologien. Mit mehr als 600 hochqualifizierten Wissenschaftlern ist das DFKI heute eines der führenden anwendungsbezogenen KI-Forschungsinstitute Deutschlands von internationaler Strahlkraft. Ich freue mich sehr, dass es uns gemeinsam mit den beteiligten Ländern gelungen ist, das DFKI auf eine solide, zukunftsfähige Grundlage zu stellen und die KI-Forschung am DFKI auch weiterhin verlässlich finanziell zu fördern. Unser Ziel ist es, durch das DFKI den Transfer aussichtsreicher KI-Forschung und -Entwicklung in innovative Produkte, Dienstleistungen und Start-ups spürbar zu beschleunigen. Der gemeinsame Kraftakt von Bund und Ländern wird dazu beitragen, das DFKI strategisch, inhaltlich und qualitativ weiterzuentwickeln. Nun sind auch die privaten Gesellschafter der DFKI GmbH am Zug, ebenfalls ihren Beitrag zu erhöhen, damit dieses wichtige KI-Forschungszentrum seine Erfolgsgeschichte fortschreiben und seinen Beitrag zur Umsetzung der KI-Strategie leisten kann.“

DFKI-CEO Prof. Antonio Krüger: „Wir sind sehr froh über diese von Bund und Ländern getragene Bestätigung und Unterstützung unserer wissenschaftlichen Arbeiten und wirtschaftlichen Transferleistungen. Diese Absichtserklärung zur Weiterentwicklung des DFKI ist für uns Ansporn und Herausforderung zugleich. Unsere Mission ist „KI für den Menschen“, unser Ziel ist es, wissenschaftliche Relevanz und wirtschaftlichen Nutzen für das gesellschaftliche Wohl zu verbinden. Wir sind überzeugt, dass KI-Techniken helfen, Herausforderungen wie den menschengemachten Klimawandel, soziale Ungerechtigkeiten und den Kampf gegen gefährliche Krankheiten erfolgreich anzugehen und setzen uns für diese Aufgaben mit großer Energie ein.“

Zunächst in Rheinland-Pfalz und im Saarland gegründet, wuchs das DFKI um weitere Standorte, Projektbüros und Außenstellen, so zuletzt in Schleswig-Holstein. Die feierliche Eröffnung der DFKI-Außenstelle Lübeck, die 2021 eingerichtet wurde, ist für den 17. November 2021 geplant.
 

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