IWi in DFKI: Synergien für die wirtschaftsnahe Spitzenforschung

Das Institut für Wirtschaftsinformatik der Universität des Saarlandes wird in das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz integriert.

Prof. Wahlster, Prof. Scheer

Der Aufsichtsrat des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz (DFKI) GmbH hat in einer Sondersitzung am 21. Januar 2002 beschlossen, das Institut für Wirtschaftsinformatik (IWi) der Universität des Saarlandes unter der Leitung von Prof. Dr. Dr. h.c. mult. August-Wilhelm Scheer als weitere Abteilung aufzunehmen. Das IWi wurde bisher als eine Einrichtung der Universität geführt und wechselt nunmehr in die gemeinnützige DFKI GmbH.

„Mit der Eingliederung in das DFKI erhält das IWi eine langfristig gesicherte organisatorische Basis für den verstärkten Forschungswettbewerb“, erläutert Prof. Scheer. Durch diese Integration würde die Forschungskompetenz auf dem Gebiet der Informatik im gesamten südwestdeutschen Raum gestärkt. „Die größere Nähe zur Kerninformatik verstärkt die technologische Kompetenz des IWi und eröffnet neue Wachstumsmöglichkeiten“, so Scheer weiter. Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Wolfgang Wahlster, Vorsitzender der Geschäftsführung des DFKI, erklärt: „Das DFKI kann mit der Eingliederung des IWi seine Anwendungsnähe weiter verstärken. Das Methodenwissen der DFKI-Mitarbeiter wird durch das Prozess- und Anwendungswissen des IWi komplettiert.“ Die IWi-Kernkompetenzen würden das Know-how des DFKI um wichtige Komponenten der Betriebswirtschaft und Wirtschaftsinformatik ergänzen. „Die laufenden Projekte am IWi haben ein großes Synergiepotenzial mit dem derzeitigen DFKI-Projektportfolio“, betont Wahlster.

Das Institut für Wirtschaftsinformatik, von Prof. Dr. Dr. h.c. mult. August-Wilhelm Scheer im Jahr 1979 gegründet, beschäftigt in Saarbrücken 20 Wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie 60 studentische Hilfskräffte. Es ist damit eines der größten und profiliertesten Institute zur Wirtschaftsinformatik im deutschsprachigen Raum. Die Umsetzung modernster Informationstechnologien und aktueller Management-Methoden in neue EDV-orientierte betriebswirtschaftliche Anwendungskonzepte ist grundlegender Gedanke der Institutsphilosophie. Das IWi finanziert sich fast ausschließlich durch Projekte mit öffentlichen Forschungsförderungsinstitutionen sowie Kooperationspartnern der Wirtschaft.

Das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz mit Sitz in Kaiserslautern und Saarbrücken wurde 1988 von deutschen Unternehmen der Informationstechnik und zwei Großforschungseinrichtungen als gemeinnützige GmbH gegründet. Die DFKI GmbH beschäftigt sich mit der Forschung auf den Gebieten Intelligente Benutzerschnittstellen, Informationsmanagement und Intelligente Kooperationssysteme und finanziert sich ausschließlich durch praxisorientierte Auftragsforschung.

Zur Zeit beschäftigt die DFKI GmbH etwa 170 Angestellte, davon 145 Wissenschaftliche Mitarbeiter. Hinzu kommen noch rund 140 studentische Hilfskräfte. Im Jahr 2001 wurde ein Volumen von ca. 15,4 Mio Euro erzielt. Gesellschafter des DFKI sind DaimlerChrysler, Dresdner Bank, Fraunhofer Gesellschaft, IDS Scheer AG, INSIDERS Information Management AG, KIBG GmbH, SAP AG, TECMATH AG sowie die Universität Kaiserslautern und die Universität des Saarlandes.

 

Kontakt:
Reinhard Karger, M.A., Leiter Unternehmenskommunikation
Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) GmbH
Stuhlsatzenhausweg 3, Geb. 43.8, D- 66123 Saarbrücken
Tel.: 0681 302 5253, Fax: 0681 302 5341

 

Kontakt:
Dipl.-Kfm. Oliver Thomas
Institut für Wirtschaftsinformatik (IWi)
Stuhlsatzenhausweg 3, Geb. 43.8, D- 66123 Saarbrücken
Tel.: +49 681 302 3106, Fax: +49 681 302 3696

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Unternehmenssprecher DFKI

Tel.: +49 681 85775 5253


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