Prof. Dr. Volker Markl leitet den Forschungsbereich „Intelligente Analytik für Massendaten“ am Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) in Berlin, ist Professor für Datenbanksysteme an der TU Berlin und Co-Direktor des BIFOLD (Berlin Institute for the Foundations of Learning and Data). Die Aufnahme in die Leopoldina gilt als eine der höchsten wissenschaftlichen Auszeichnungen in Deutschland.
Anerkennung für exzellente Forschung
In der Sektion Informationswissenschaften wird Markl seine Expertise künftig in die interdisziplinäre Arbeit der Akademie einbringen. Seine Forschung an der Schnittstelle von verteilten Systemen, maschinellem Lernen und skalierbarer Datenverarbeitung bildet das Rückgrat moderner KI-Anwendungen in Industrie, Logistik und Medizin.
Prof. Antonio Krüger, CEO des DFKI, gratuliert zur Wahl:
„Die Wahl in die Leopoldina ist eine hochverdiente Anerkennung für Volker Markls wegweisende Forschung im Bereich skalierbarer Datenmanagementsysteme und intelligenter Datenanalyse. Als international prägender Kopf der Informatik schlägt er die Brücke zwischen akademischer Exzellenz und der technologischen Basis für moderne KI-Anwendungen.“
International anerkannter Wissenschaftler
Die Wahl unterstreicht Markls weltweite Reputation. Als ACM Fellow und Preisträger zahlreicher Best Paper Awards (u.a. SIGMOD, VLDB) hat er die Entwicklung seines Fachgebiets nachhaltig beeinflusst. Die Mitgliedschaft in der Leopoldina erfolgt auf Lebenszeit; die Akademie berät unabhängig Politik und Öffentlichkeit zu zentralen Zukunftsfragen.

