Das Projekt MACSS (Medical Allround-Care Service Solutions) strebt die Entwicklung einer neuartigen, patientenzentrierten E-Health Plattform an, mit Partnern aus Wissenschaft, Wirtschaft, Krankenkassen und Patientenverbänden. Das Ziel des Projektes besteht darin, die Sicherheit der Patienten nach Nierentransplantationen zu erhöhen. Ebenso wird eine nachhaltige Verbesserung der Arzneimittelsicherheit und der Kommunikation zwischen Patienten und ihren behandelnden Ärzten, sowie zwischen den Ärzten untereinander, angestrebt.
Mit Hilfe einer mobilen, bidirektionalen Applikation (App) soll es möglich sein, Patientendaten über das Smartphone in die Routinebehandlung einzubinden. Dank eines bereits genehmigten Sicherheits- und Autorisierungskonzeptes wird der Schutz dieser sensiblen Daten gewährleistet werden. Mittels Hauptspeicherdatenbanken werden die Patientendaten aus Praxis- und Kliniksystemen in die MACSS-Plattform integriert und können so für verschiedene Informationsdienste genutzt werden. Innovative Technologien werden die Daten für eine personalisierte Echtzeit-Therapieplanung aggregieren, analysieren und rekombinieren. Neben der verbesserten Pateientenversorgung werden so auch langfristig Kosten im deutschen Gesundheitssystem reduziert werden können.
Das DFKI unterstützt das MACSS-Projekt im Bereich natürliche Sprachverarbeitung, Text Analyse und Informationsextraktion. Hierbei geht es darum textuelle Daten zu verarbeiten, medizinische Konzepte und deren Relationen automatisch zu erkennen und diese mit einer erweiterten Wissensdatenbank (z.B. UMLS) zu verknüpfen, um Patienten und Ärzte in ihrer Kommunikation zu unterstützen.
Partner
- Charité, Universitätsklinik Berlin (Konsortialführer/lead)
- Beuth-Hochschule für Technik Berlin
- DFKI GmbH
- Dosing GmbH
- SAP SE
- smartpatient GmbH (Anbieter der MyTherapy App für iOS und Android)