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Projekt | MULTI-IMMERSE

Laufzeit:

Menschliche Nähe durch die multisensorische Optimierung immersiver, virtueller Besuche zur Therapieunterstützung bei schwer erkrankten Kindern und Jugendlichen in den Kinderkliniken des UKS

Projektbilder

Schwer erkrankten Kindern, denen der direkte Kontakt zu Angehörigen untersagt ist, soll es ermöglicht werden, ihre Eltern bzw. engen Bezugspersonen in virtuellen, realitätsnahen Welten zu treffen. Während gesunde Kinder und ihre Eltern gemeinsame Zeit abseits des Klinikalltags verbringen können, stoßen solche Möglichkeiten bei schwerwiegenden Erkrankungen an ihre Grenzen.

Im Rahmen dieses Projekts wird eine Lösung entwickelt, die es Kindern und ihren Bezugspersonen erlaubt, sich im virtuellen Raum zu begegnen. Hierfür kommen speziell für diesen Zweck entwickelte immersive Technologien zum Einsatz, die Treffen so realitätsnah wie möglich gestalten. Diese Technologien berücksichtigen die Sinnesmodalitäten Sehen, Hören und Fühlen und sind mit neurotechnologischen Methoden für ein besonders intensives emotionales Eintauchen optimiert. Haptisches Feedback simuliert zudem Berührungen und sorgt so für noch natürlichere und erlebbarere Interaktionen Während die Bezugspersonen sich in einem speziell hergerichteten Raum aufhalten, bleiben die Kinder in ihrem geschützten Klinikbereich, sodass der Therapieerfolg nicht beeinträchtigt wird.

Es wird zudem eine benutzerfreundliche und effiziente Pipeline zur (semi-) automatischen Erstellung eines Avatars aus Bildern von Gesicht und Körper entwickelt. Diese Avatare werden in der virtuellen Realität mittels Bewegungserfassung gesteuert und ermöglichen eine authentische Darstellung von Emotionen.

Partner

  • ZeMA gGmbH
  • Universität des Saarlandes; Medizinische Fakultät - Klinik für Allgemeine Pädiatrie und Neonatologie - Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie - Systems Neuroscience & Neurotechnology Unit
  • Universität des Saarlandes, Fakultät für Mathematik und Informatik, Human-Computer Interaction Lab, Department of Computer Science
  • Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes, Systems Neuroscience and Neurotechnology Unit