Projekt RobOdin – Intelligente humanoide Robotik für industrielle Anwendungen
Im Projekt RobOdin wird ein humanoider Oberkörperroboter entwickelt, der für anspruchsvolle industrielle und soziale Einsatzszenarien ausgelegt ist. Durch den Einsatz von Artificial General Intelligence (AGI) soll der Roboter nicht nur physische Aufgaben übernehmen, sondern auch komplexe Abläufe eigenständig planen, verstehen und ausführen. Die Verarbeitung kontextbezogener Informationen ermöglicht es ihm zudem, flexibel auf unterschiedliche Situationen zu reagieren.
Zentrale Grundlage ist die Kombination verschiedener KI-Module, die es dem System ermöglichen, menschliche Gesten zu erkennen, Objekte zu identifizieren und Situationen in Echtzeit zu interpretieren. Technologien wie Social Navigation, Visual Reasoning und kognitive Modelle werden dabei mit einem LLM-basierten Ansatz zur Entscheidungsfindung in einem gemeinsamen, lernfähigen Gesamtsystem integriert.
Die Erprobung erfolgt in realen Anwendungsszenarien in enger Zusammenarbeit mit Industriepartnern. Zusammen mit dem LZG liegt ein Schwerpunkt auf dem Einsatz bei der Feuerwehr, etwa zur Erkundung von Einsatzstellen, zur Gefahreneinschätzung sowie zur Unterstützung beim Aufbau von Evakuierungszentren und der Betreuung Betroffener. In Kooperation mit der Diakonie Nord-Nord-Ost wird der Einsatz humanoider Roboter in sozialen Interaktionen untersucht. Bei Novo Nordisk übernimmt der Roboter Laboraufgaben, während er bei Harting industrielle Montageprozesse unterstützt.
Partner
SDU: Syddansk Universitet (Lead), CAU: Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, UZL: Universität zu Lübeck, HSFL: Hochschule Flensburg, Harting ApS (Industrial Partner), NN: Novo Nordisk, Diakonie Nord-Nord-Ost, LZG: Löschzug-Gefahrgut Schleswig-Flensburg, DFKI: Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz

