Zielsetzung des Projektvorhabens SOWEKI ist die Konzeption sowie prototypische Implementierung und Praxiserprobung einer generischen KI-basierten Flexibilitätsplattform zum intelligenten Energie- und Ressourcenmanagement in Trinkwasserinfrastrukturen. Die SOWEKI-Plattform soll dabei in der Lage sein, die Energieströme innerhalb der Infrastrukturen (Erzeugung und Verbrauch) zu prognostizieren und darauf aufbauend (Trinkwasser-)Prozesse, Energiespeicher und Verbraucher flexibel steuern zu können. Nach dem Prinzip der hierarchischen Optimierung werden dabei sowohl die Prozesse auf Ebene der Trinkwasserinfrastruktur als auch die Verflechtungen zur Energiewirtschaft berücksichtigt. Die technologische Basis dieser Plattform basiert dabei auf Methoden der Künstlichen Intelligenz und modellprädiktiven Verfahren zur optimalen vorausschauenden Regelung und Steuerung unter Berücksichtigung interner (z.B. Fahrpläne des Prozessleitsystems) und externer Informationen (z.B. dynamische Preisbestandteile, Emissionsfaktor im Strommix). Die SOWEKI-Plattform soll generisch entwickelt werden und somit für unterschiedliche Umgebungen (z.B. unterschiedliche Prozessleittechnik bei verschiedenen Wasserversorgern) und unterschiedliche Anwendungsszenarien nutzbar sein. Dazu sind drei Versorger mit heterogener Systemarchitektur und unterschiedlichem Anforderungsprofil im Vorhaben beteiligt, bei denen die SOWEKI-Plattform pilotiert und evaluiert wird.
Partner
• Fraunhofer Gesellschaft e.V. - Institut IOSB – Institutsteil Angewandte Systemtechnik (AST), Ilmenau • RheinHunsrück Wasser Zweckverband, Dörth • Simon Process Engineering GmbH, Gensingen • Stadtwerke GmbH Bad Kreuznach, Bad Kreuznach • VSE Aktiengesellschaft, Saarbrücken • Zweckverband Wasserversorgung Eifel-Mosel, Wittlich


