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Raumfahrtforschung im nationalen und internationalen Verbund

Das DFKI arbeitet in einem engen Netzwerk mit führenden nationalen und internationalen Raumfahrtagenturen, Forschungsinstituten und Spitzenunternehmen der Raumfahrtindustrie zusammen. Diese Partnerschaften ermöglichen es, Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten gezielt an den tatsächlichen Bedarfen der Raumfahrt auszurichten. Gleichzeitig können neue Methoden und Systeme praxisnah erprobt und europäische Standards für Sicherheit, Transparenz und Nachhaltigkeit von Anfang an mitgestaltet werden. 

© DFKI, Thomas Frank
In zahlreichen Forschungsprojekten kooperiert das DFKI erfolgreich mit nationalen und internationalen Partnern aus dem Raumfahrtsektor. Das Foto entstand bei Feldtests in der nördlichen Sahara im Rahmen eines EU-Projekts.

Hervorzuheben ist die enge Zusammenarbeit mit Raumfahrtagenturen wie dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) auf nationaler Ebene und der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) auf europäischer Ebene. Ein zentraler Baustein dieser Kooperation ist das ESA_Lab@DFKI, das gemeinsam von der ESA und dem DFKI in Kaiserslautern gegründet wurde und von der räumlichen Nähe zum European Space Operations Centre (ESOC) der ESA in Darmstadt profitiert. Das ESOC steuert die Missionskontrolle für 22 ESA-Raumschiffe sowie das Weltraumsicherheitsprogramm der Agentur.  

Am ESA_Lab@DFKI werden unter anderem Technologien zur Analyse komplexer Satellitendaten und zur Kollisionsvermeidung im Orbit erforscht und gemeinsam mit Partnern weiterentwickelt. Das Transferlab steht damit exemplarisch für die Innovationskraft des DFKI im internationalen Raumfahrtumfeld. 

ESA_Lab@DFKI – KI für die Raumfahrt

Um neue KI-Technologien und -Anwendungen für die zivile Raumfahrt zu entwickeln, haben die Europäische Weltraumorganisation (ESA) und das DFKI das ESA_Lab@DFKI gegründet.

Am Transferlab in Kaiserslautern arbeiten Forschende beider Einrichtungen gemeinsam an

  • KI-Systemen zur Auswertung komplexer Erdbeobachtungsdaten
  • Lösungen zur Kollisionsvermeidung von Satelliten

So entsteht ein enger Austausch zwischen Forschung und Raumfahrtpraxis.

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Testanlagen:

  • Kraterlandschaft: Simulation von Mond- und Marsbedingungen mit bis zu 45° Steigung.
  • Maritime Explorationshalle: Unterwasser- und Schwerelosigkeitsexperimente mit Motion-Tracking.
  • Virtual-Reality-Lab: Immersive Testumgebung für Simulation, Missionskontrolle und Teleoperation.
  • ISO-konformer Reinraum: Integration und Qualitätskontrolle von Hardware und Elektronik.

Feldtests weltweit:
Erprobung unter weltraumanalogen Bedingungen auf der Erde, z.B. in Wüsten, Lavahöhlen oder eisbedeckten Gewässern.

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