Ziel von curACell ist der Aufbau einer vertrauenswürdigen KI-Forschungsumgebung am DFKI in Kaiserslautern, in der sensible biomedizinische Daten sicher verarbeitet, analysiert und archiviert werden können.
curACell stellt dafür separierte KI-Forschungszellen bereit. In diesen geschützten Umgebungen werden Biodaten, KI-Software und Forschungsergebnisse voneinander isoliert verarbeitet. Moderne Virtualisierungstechnologien, Confidential Computing sowie Zugriffskontrollen sollen sicherstellen, dass die KI-Forschung mit sensiblen Gesundheitsdaten datenschutzkonform, nachvollziehbar und effizient durchgeführt werden kann.
Ein zweiter Schwerpunkt liegt auf der nachhaltigen Archivierung der Forschungszellen. Mit „curACell Depot“ sollen Forschungsergebnisse, verarbeitete Biodaten und KI-Software langfristig sicher aufbewahrt werden. Distributed Cloud Storage, redundante Speicherung, Verschlüsselung und Nutzungskontrolle ermöglichen dabei Nachvollziehbarkeit, Anschlussfähigkeit und Nachnutzbarkeit wissenschaftlicher KI-Forschung.
Das Vorhaben knüpft an die Konzepte der KI-Serviceplattform curAHub im Zukunftscluster curATime an und ergänzt diese um eine hochsichere Umgebung für die eigentliche KI-Forschung mit Biodaten. Damit unterstützt curACell Forschungsinstitutionen und Unternehmen in Rheinland-Pfalz bei der Entwicklung innovativer KI-Anwendungen in den Bereichen Biotechnologie, Diagnostik, Therapieentwicklung und personalisierter Medizin.
