Im Forschungsbereich Marine Perception in Oldenburg erhielten die teilnehmenden Mädchen einen Einblick in die Frage, wie Künstliche Intelligenz zum Umwelt- und Klimaschutz beitragen kann. Sie erfuhren, wie KI-Lösungen eingesetzt werden, um Umwelt- und Nachhaltigkeitsthemen besser zu verstehen – beispielsweise durch die Auswertung von Sensordaten aus der Meeres- und Umweltforschung. Neben spannenden Beispielen aus dem Forschungsalltag lernten die Teilnehmerinnen auch erste Grundlagen des Programmierens mit Sensorik kennen.
In Osnabrück bekamen die Schülerinnen einen umfassenden Einblick in die vielfältigen Anwendungsbereiche von KI und Robotik. Den Vormittag verbrachten sie im Forschungsbereich Smart Enterprise Engineering und lernten den Arbeitsalltag der Forschenden kennen. In kurzen Mini-Interviews erhielten sie Informationen zum Werdegang der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler und gingen der Frage nach, was die Arbeit in der Forschung so besonders macht. Auf der Projektwebseite YouCodeGirls.de wurde anschließend spielerisch das Programmieren ausprobiert. Am Nachmittag wechselten die Schülerinnen in den Forschungsbereich Kooperative und Autonome Systeme. Dort erhielten sie Einblicke in die Welt der Robotik und erfuhren, wie intelligente und autonome Systeme entwickelt werden und im Alltag zum Einsatz kommen. Sie lernten die mobilen Roboter MobiPick, TIAGo und ChargePal kennen und konnten letzterem über eine Programmieroberfläche Aufgaben zuweisen und die automatische Routenplanung ausprobieren.
Der Forschungsbereich Smarte Daten und Wissensdienste in Kaiserslautern stellte das Thema „Lebensqualität sichtbar machen – mein Stadtbild der Zukunft“ in den Mittelpunkt. Nach einer Einführung in die Arbeit des DFKI probierten die Mädchen einen echten Roboterarm aus und erfuhren spielerisch, wie Künstliche Intelligenz lernt und eingesetzt wird. Im anschließenden kreativen Workshop entwickelten sie eigene Ideen für lebenswerte, nachhaltige Städte und überlegen gemeinsam, wie sich Lebensqualität messen, analysieren oder visualisieren lässt – etwa mithilfe von Datenanalysen oder Kartendarstellungen und unter Einsatz von KI.
Im Robotics Innovation Center in Bremen gab es wieder ein Angebot für Mädchen und Jungen. Gestartet wurde der Zukunftstag mit einer Führung durch die Labore und Versuchsanlagen. Anschließend nahmen die Kinder an einem Workshop teil, in dem sie das Programmieren mit Arduino kennenlernen. Dabei setzten sie eigene kleine Anwendungen um und erlebten unmittelbar, wie aus Code funktionierende Technik wird. Das Angebot vermittelte praxisnah die Grundlagen der Robotik und weckte die Neugier auf technische Berufe.
Die Angebote des DFKI fanden großen Anklang. Die Plätze waren gut belegt, die Workshops lebendig und die Beteiligung hoch. Mit viel Neugier, Fragen und Begeisterung nutzten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Gelegenheit, Forschung selbst zu erleben, erste Schritte in die Welt der Künstlichen Intelligenz und Technik zu machen und Informationen über den Arbeitsalltag der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zu sammeln.






