

Washington, DC und Kaiserslautern, Deutschland | 15. September 2026 – Künstliche Intelligenz und Quantencomputing werden zunehmend als sich ergänzende Kräfte anerkannt, die jeweils die Fähigkeiten des anderen in den Bereichen Sensorik, Optimierung, Kommunikation und wissenschaftliche Entdeckungen erweitern können. Um dieses Potenzial jedoch in praktische, einsetzbare Systeme umzusetzen, sind eine koordinierte Forschungsinfrastruktur, interdisziplinäre Fachkräfte und nachhaltige institutionelle Unterstützung erforderlich. Diese Zusammenarbeit versetzt WISER und das DFKI in die Lage, diese Lücke zu schließen, indem sie die Stärken der angewandten KI-Forschung mit der Erfahrung in der Entwicklung des Quanten-Ökosystems kombinieren.
"Auf der Grundlage rigoroser Wissenschaft bringen wir gemeinsam mit DFKI Forschung, Industrie und Fachkräfteentwicklung zusammen, um Quantencomputing und KI verantwortungsvoll voranzubringen", sagte Prachi Vakharia, WISER
Die Zusammenarbeit orientiert sich an fünf Kernzielen. WISER und das DFKI werden gemeinsame Forschung an der Schnittstelle von KI und Quantencomputing betreiben, wobei der Schwerpunkt auf Anwendungen in den Bereichen Sensorik, Kommunikation, Optimierung und wissenschaftliche Forschung liegt. Die Partner werden außerdem gemeinsam Ausbildungs- und Personalentwicklungsprogramme entwickeln, die Forscher und Praktiker auf Karrieren in beiden Bereichen vorbereiten sollen. WISER und das DFKI beabsichtigen, sich als anerkannte gemeinsame Stimme im Bereich der Quanten-KI zu etablieren und eine Personalstrategie auf nationaler und internationaler Ebene zu entwickeln. Die Partnerschaft wird sich zudem dafür einsetzen, Forschern und Industriepartnern, die an gemeinsamen Initiativen beteiligt sind, den Zugang zu Hochleistungsrechner- und Quantencomputing-Netzwerken öffentlicher und nationaler Labore zu ermöglichen.
„Verschränkung beginnt mit enger Zusammenarbeit. Indem wir unser Fachwissen im Bereich Quanten-KI bündeln, gestalten wir eine Partnerschaft, die mehr ist als die Summe ihrer Teile. Gemeinsam mit WISER treiben wir dieses Forschungsgebiet weiter voran und tragen gleichzeitig dazu bei, das Quanten-Ökosystem und die Fachkräfte aufzubauen, die erforderlich sind, um sein Potenzial in Wissenschaft, Industrie und Gesellschaft auszuschöpfen", sagte Dr. Maximilian Kiefer-Emmanouilidis, DFKI
Beide Organisationen bringen sich mit sich ergänzenden Stärken in ein Feld ein, dessen institutionelle Grundlagen sich noch in der Entwicklung befinden. Die Erfolgsbilanz des DFKI im Bereich des angewandten maschinellen Lernens und der Mensch-KI-Interaktion sorgt für technische Tiefe beim Entwurf intelligenter Systeme, während die Erfahrung von WISER bei der Zusammenführung von Akteuren aus Wissenschaft und Industrie im Bereich der Quantentechnologie-Fachkräfte und der Umsetzung von Forschungsergebnissen in die Praxis ein bewährtes Modell für den Ausbau aufstrebender Technologie-Ökosysteme bietet. Da Regierungen und Unternehmen in den USA und der EU ihre Investitionen sowohl in KI als auch in Quantencomputing erhöhen, wächst der Bedarf an Institutionen, die in der Lage sind, diese Bereiche sowohl technisch als auch bildungspolitisch miteinander zu verbinden. Diese Zusammenarbeit versetzt WISER und das DFKI in die Lage, diesen Bedarf gemeinsam, statt parallel zu decken, wodurch Doppelarbeit vermieden und das Tempo beschleunigt wird, mit dem die Quanten-KI-Forschung praktische Anwendung findet.
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WISER ist eine gemeinnützige Organisation mit Hauptsitz in Washington, D.C. WISER treibt angewandte Forschung und Entwicklung in den Bereichen Quanteninformatik, KI, maschinelles Lernen und Computerwissenschaften für Partner aus Wirtschaft, Regierung und Wissenschaft weltweit voran. WISER entwickelt Lösungen und Schulungskurse, indem es Quantenbeschleunigungen untersucht, quantensichere Sicherheitskonzepte einem Stresstest unterzieht, neue Technologien vergleicht und neuartige Algorithmen entwickelt – und so den Hype und das Rauschen durchbricht. Zu den Partnern zählen E.ON, Vanguard, das Naval Nuclear Laboratory, Classiq, das Fraunhofer ITWM und andere.